Mein freier Tag #6

Leben

Pl√∂tzlich kam mir wieder in den Sinn, dass ich ja heute frei habe und zack war das Verlangen da, heute einfach mal wieder einen freien Tag mit dir zu teilen. ūüėȬ†Heute habe ich die Unterteilung mal ein bisschen anders ausprobiert und irgendwie gef√§llt es mir so, weil ich es auch wesentlich einfacher mal nachschreiben kann, als mit Zeiten. Mit genauen Zeiten ist es irgendwie immer ein bisschen stressig.¬†ūüėÖ¬†Man lernt nie aus, ne?

Kurz nach Mitternacht

Zack-zack-zack!

Nachdem wir den Essensplan und Einkaufszettel noch fertig gemacht haben, wollte ich eigentlich noch ein bisschen rumbambeln. Allerdings ist mir dann mitten in einer Folge¬†New Girl aufgefallen, dass ich ja morgen (also eigentlich schon heute) die Mitarbeiterbefragung abgeben wollte. Also noch schnell die Befragung ausf√ľllen, eint√ľten und in die Tasche packen. Jetzt geht es dann erst mal ins Bett, denn morgen fr√ľh ist es wieder Zeit f√ľr Therapie und danach einkaufen gehen.¬†ūüėÉ

am Vormittag

Therapie

Gegen acht Uhr fiel ich aus dem Bett, darauf folgte die typische Morgenroutine wie sie eigentlich jeder kennt. Dann haben der Prinz und ich noch Pfandflaschen zusammen gefangen, damit ich die beim Einkaufen gleich wieder abgeben kann und uns auf den Weg gemacht. Wie immer setze ich den Prinzen, auf dem Weg zur Therapie, am S-Bahnhof ab. Therapie lief eigentlich ganz gut, in letzter Zeit ist es noch schwierig Themen zu finden, auch wenn das eigentlich ganz gut ist, aber irgendwie f√ľhlt es sich nach verschwendeter Zeit an. Aber es beweist einmal mehr, dass Therapie wirklich helfen kann und zwar in allen Lebenslagen. Ich w√ľnschte nur, der Teil der Menschheit, der das so verteufelt oder abtut, w√ľrde das auch endlich mal begreifen.

später am Vormittag

Einkaufen

Nach der Therapie bin ich dann gleich zum Einkaufen gefetzt, habe Pfand abgegeben und alles besorgt, was wir bis Samstag brauchen. Ein Gl√ľck, dass ich den Haushaltsgeldbeutel dabei hatte, denn im Supermarkt gab es mal wieder Verbindungsprobleme und Kartenzahlung hat deswegen bei vielen nicht funktioniert. Aufgrund dieses technischen Problems, konnte meine Kollegin auch die Zigaretten der vorherigen Kunden irgendwie nicht stornieren, das ist uns aber erst nach dem Bezahlen aufgefallen. Also musste ich noch zur Information, damit mir der falsch gebuchte Betrag ausgezahlt werden kann, was ein bisschen nervig war, weil die Kollegin dort sich oft sehr anstellt.¬†ūüôĄ¬†Dann hab ich noch kurz meine Mitarbeiterbefragung bei der zust√§ndigen Vorgesetzten abgegeben und mich endlich auf den Heimweg gemacht. Denn langsam meldete sich der Hunger. Hab ja auch nicht gefr√ľhst√ľckt.¬†ūüėÖ

zur Mittagsstund‘

ein Päuschen

Zuhause angekommen, habe ich nat√ľrlich die Eink√§ufe verr√§umt und mir mein Mittagessen gerichtet. Und dann habe ich endlich mal unser fertig umger√§umtes Wohnzimmer eingeweiht. Gestern hat der Prinz extra noch den Fernseher und die Playstation angeschlossen. So warf ich mir zum Mittagessen¬†Aristocats in den Player, a√ü und kuschelte anschlie√üend mit den beiden Katern.

am Nachmittag

bloggen & zocken

Urspr√ľnglich wollte ich nach dem Film direkt ein R√ľndchen¬†Overwatch zocken, doch dann ist mir eingefallen, dass ich vielleicht den Eintrag mal weiter schreiben sollte, denn dazu bin ich heute noch gar nicht so recht gekommen. Nach dem Beitrag und¬†Overwatch habe ich mich dann doch noch ums Expedit gek√ľmmert. Einfach mal die F√§cher durchgehen und Ordnung schaffen. Es ist sch√∂n, wenn man schon ausgemistet hat und nur noch Ordnung schaffen muss. Das mag ich. Ist zwar auch anstrengend, aber irgendwie auch sehr erf√ľllend.

am Abend

Essen machen, Trolljäger und Zocken

Als der Prinz schrieb, dass er sich auf den Heimweg macht, habe ich angefangen das Abendessen zu machen und die Reste vom Expeditinhalt verstaut. Als er Zuhause ankam, haben wir uns noch √ľber unseren Tag unterhalten, dann das Abendessen gerichtet und dabei eine Folge¬†Trollj√§ger geschaut. Jetzt werden wir noch zusammen ein bisschen¬†Overwatch zocken und damit geht der Tag dann auch zu Ende. Es war ein sch√∂ner Tag, voller erreichter Ziele und vor allem auch einfach mal Zeit f√ľr mich.¬†ūüíĖ


Bildquelle: Martinus
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6 thoughts on “Mein freier Tag #6”

  1. das h√∂rt sich wirklich nach einem guten tag an! <3 und was die einstellung zur therapie betrifft… ich glaube, dass es einfach zeit braucht, bis so eine "neue" methode sich in der gesellschaft verankert. menschen sind eben erstmal immer total skeptisch und auch in den k√∂pfen der allgemeinmediziner ist das noch weit nicht so verankert wie es sein sollte (vor allem bei der √§lteren generation) und wenn man etwas nicht sichtbar machen kann, wie eben emotionale prozesse, und gleichzeitig halt auch keine aufkl√§rung betrieben wird, dann geht so ein prozess wohl nur im schneckentempo voran. trotzdem glaube ich, dass langsam was passiert in diese richtung, weil ich selber schon soooo viele menschen kenne, die diesbez√ľglich selbst etwas gemacht haben und damit gute erfahrungen gemacht haben. irgendwann erreicht man eine "kritische masse" und den punkt, wo soviele leute es selbst erlebt haben oder jemanden kennen, der es erlebt hat, dass es endlich als "normal" angesehen wird.
    au√üerdem glaube ich, dass das einfach auch vom gesundheitssystem selbst soviel mehr gef√∂rdert werden m√ľsste. dass nicht nur extremf√§lle vollfinanzierte therapiepl√§tze bekommen, sondern dass man schon viel fr√ľher an dem punkt ansetzt, auch zur pr√§vention. aber das ist halt mit sicherheit noch zukunftsmusik.

    1. Ja ich habe auch das Gef√ľhl, dass etwas voran geht, aber f√ľr meinen Geschmack zu langsam. Aber ich versuche mich an Eile mit Weile zu halten und hoffe einfach das Beste.
      Hm… ich wei√ü ehrlich gesagt nicht, wie es bei euch in √Ėsterreich ist, aber in Deutschland wird die Therapie von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Soweit ich zumindest wei√ü, kann man ein „Sitzungspaket“ durchmachen, nur wenn verl√§ngert werden muss, muss ein Bericht und die Empfehlung des Therapeuten her.
      Ich denke, dass auch an unseren Schulen schon viel mehr Pr√§vention geleistet werden sollte, vor allem im Umgang miteinander. Bei uns wurde man noch extra fertig gemacht, wenn es einem nicht gut ging. Aber was ich so mitbekomme ist das heute auch schon anders und das macht mich froh. ūüôā √úberhaupt scheint die Jugend ein bisschen besser miteinander klar zu kommen. Ich hoffe es jedenfalls sehr, dass es so ist.

      1. also bei uns ist es grunds√§tzlich so, dass von der krankenkasse immer nur ein teil der sitzung √ľbernommen wird und der zuschuss bel√§uft sich auf ca 20‚ā¨/Termin. Die durchschnittlichen Kosten f√ľr eine Therapiesitzung liegen aber zwischen 80 und 90‚ā¨. Das ist also schon ziemlich heftig, finde ich. Anders ist es, wenn man station√§r aufgenommen wird oder zu einer Notfallstelle geht, allerdings sind das eben Ausnahmesituationen. Das gilt sowohl f√ľr Psychotherapie, als auch f√ľr Physio, Ergo, etc. Man hat also immer einen ziemlich gro√üen Teil der Kosten selbst zu tragen.

        Was das betrifft hab ich leider echt gar kein Bild dazu. Ich denke, dass sich an den Schulen sehr sehr viel ver√§ndert hat in den letzten 15 Jahren, dass Mobbing, Depressionen, etc. schon Thema geworden sind. Inwiefern es aber f√ľr einzelne betroffene Sch√ľler besser geworden ist, kann ich gar nicht absch√§tzen.

        1. Oha! Das ist aber schon ziemlich heftig. ūüė≤ Also bei uns ist es wie gesagt so, dass du vom Arzt einen Satz an Sitzungen verschrieben bekommen kannst, ich wei√ü aber gerade nicht auswendig wie viele Sitzungen das genau sind und die muss man √ľberhaupt nicht bezuschussen. Und wenn verl√§ngert werden muss, muss der Therapeut einen Bericht schreiben, der dann vom Amtsarzt und der Kasse gepr√ľft wird und dann kann verl√§ngert werden. Bei Physio- und Ergotherapie ist das genauso, wobei da die Verl√§ngerungen vom behandelnden Arzt ausgeschrieben werden und man von der Praxis immer am Ende eines Behandlungszeitraums einen Bericht mitbekommt.

          1. -.- da ist euer medizinisches system vermutlich schon weiter als unseres. es sind zwar bei uns mehr richtungen/therapeuten anerkannt als bei euch in D, aber daf√ľr ist halt das ein riesen nachteil und vor allem echt eine hemmschwelle f√ľr viele.

          2. Kann sein. Ich hab da ehrlich gesagt nie dr√ľber nachgedacht, bis das Thema eben bei uns jetzt aufkam. Aber ist schon krass was f√ľr Unterschiede es gibt, obwohl sich vieles doch gleicht. Gerade bei Therapiebehandlungen (egal ob Ergo, Physio, Psycho…) finde ich es gut, dass man hier mehr unterst√ľtzt wird, da es ja schon von vorn herein ein langwierigeres Thema ist. Andererseits wird bei uns zum Beispiel keine Akupunktur unterst√ľtzt (und wenn dann nur von wenigen Krankenkassen), auch wenn es die einzige effektive Behandlungsmethode ist (z.B. Migr√§ne).

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