Leben

Mein freier Tag #6

21. Juni 2018

Plötzlich kam mir wieder in den Sinn, dass ich ja heute frei habe und zack war das Verlangen da, heute einfach mal wieder einen freien Tag mit dir zu teilen. 😉 Heute habe ich die Unterteilung mal ein bisschen anders ausprobiert und irgendwie gefĂ€llt es mir so, weil ich es auch wesentlich einfacher mal nachschreiben kann, als mit Zeiten. Mit genauen Zeiten ist es irgendwie immer ein bisschen stressig. 😅 Man lernt nie aus, ne?

Kurz nach Mitternacht

Zack-zack-zack!

Nachdem wir den Essensplan und Einkaufszettel noch fertig gemacht haben, wollte ich eigentlich noch ein bisschen rumbambeln. Allerdings ist mir dann mitten in einer Folge New Girl aufgefallen, dass ich ja morgen (also eigentlich schon heute) die Mitarbeiterbefragung abgeben wollte. Also noch schnell die Befragung ausfĂŒllen, eintĂŒten und in die Tasche packen. Jetzt geht es dann erst mal ins Bett, denn morgen frĂŒh ist es wieder Zeit fĂŒr Therapie und danach einkaufen gehen. 😃

am Vormittag

Therapie

Gegen acht Uhr fiel ich aus dem Bett, darauf folgte die typische Morgenroutine wie sie eigentlich jeder kennt. Dann haben der Prinz und ich noch Pfandflaschen zusammen gefangen, damit ich die beim Einkaufen gleich wieder abgeben kann und uns auf den Weg gemacht. Wie immer setze ich den Prinzen, auf dem Weg zur Therapie, am S-Bahnhof ab. Therapie lief eigentlich ganz gut, in letzter Zeit ist es noch schwierig Themen zu finden, auch wenn das eigentlich ganz gut ist, aber irgendwie fĂŒhlt es sich nach verschwendeter Zeit an. Aber es beweist einmal mehr, dass Therapie wirklich helfen kann und zwar in allen Lebenslagen. Ich wĂŒnschte nur, der Teil der Menschheit, der das so verteufelt oder abtut, wĂŒrde das auch endlich mal begreifen.

spÀter am Vormittag

Einkaufen

Nach der Therapie bin ich dann gleich zum Einkaufen gefetzt, habe Pfand abgegeben und alles besorgt, was wir bis Samstag brauchen. Ein GlĂŒck, dass ich den Haushaltsgeldbeutel dabei hatte, denn im Supermarkt gab es mal wieder Verbindungsprobleme und Kartenzahlung hat deswegen bei vielen nicht funktioniert. Aufgrund dieses technischen Problems, konnte meine Kollegin auch die Zigaretten der vorherigen Kunden irgendwie nicht stornieren, das ist uns aber erst nach dem Bezahlen aufgefallen. Also musste ich noch zur Information, damit mir der falsch gebuchte Betrag ausgezahlt werden kann, was ein bisschen nervig war, weil die Kollegin dort sich oft sehr anstellt. 🙄 Dann hab ich noch kurz meine Mitarbeiterbefragung bei der zustĂ€ndigen Vorgesetzten abgegeben und mich endlich auf den Heimweg gemacht. Denn langsam meldete sich der Hunger. Hab ja auch nicht gefrĂŒhstĂŒckt. 😅

zur Mittagsstund‘

ein PĂ€uschen

Zuhause angekommen, habe ich natĂŒrlich die EinkĂ€ufe verrĂ€umt und mir mein Mittagessen gerichtet. Und dann habe ich endlich mal unser fertig umgerĂ€umtes Wohnzimmer eingeweiht. Gestern hat der Prinz extra noch den Fernseher und die Playstation angeschlossen. So warf ich mir zum Mittagessen Aristocats in den Player, aß und kuschelte anschließend mit den beiden Katern.

am Nachmittag

bloggen & zocken

UrsprĂŒnglich wollte ich nach dem Film direkt ein RĂŒndchen Overwatch zocken, doch dann ist mir eingefallen, dass ich vielleicht den Eintrag mal weiter schreiben sollte, denn dazu bin ich heute noch gar nicht so recht gekommen. Nach dem Beitrag und Overwatch habe ich mich dann doch noch ums Expedit gekĂŒmmert. Einfach mal die FĂ€cher durchgehen und Ordnung schaffen. Es ist schön, wenn man schon ausgemistet hat und nur noch Ordnung schaffen muss. Das mag ich. Ist zwar auch anstrengend, aber irgendwie auch sehr erfĂŒllend.

am Abend

Essen machen, TrolljÀger und Zocken

Als der Prinz schrieb, dass er sich auf den Heimweg macht, habe ich angefangen das Abendessen zu machen und die Reste vom Expeditinhalt verstaut. Als er Zuhause ankam, haben wir uns noch ĂŒber unseren Tag unterhalten, dann das Abendessen gerichtet und dabei eine Folge TrolljĂ€ger geschaut. Jetzt werden wir noch zusammen ein bisschen Overwatch zocken und damit geht der Tag dann auch zu Ende. Es war ein schöner Tag, voller erreichter Ziele und vor allem auch einfach mal Zeit fĂŒr mich. 💖


Bildquelle: Martinus
0
  1. das hört sich wirklich nach einem guten tag an! <3 und was die einstellung zur therapie betrifft… ich glaube, dass es einfach zeit braucht, bis so eine "neue" methode sich in der gesellschaft verankert. menschen sind eben erstmal immer total skeptisch und auch in den köpfen der allgemeinmediziner ist das noch weit nicht so verankert wie es sein sollte (vor allem bei der Ă€lteren generation) und wenn man etwas nicht sichtbar machen kann, wie eben emotionale prozesse, und gleichzeitig halt auch keine aufklĂ€rung betrieben wird, dann geht so ein prozess wohl nur im schneckentempo voran. trotzdem glaube ich, dass langsam was passiert in diese richtung, weil ich selber schon soooo viele menschen kenne, die diesbezĂŒglich selbst etwas gemacht haben und damit gute erfahrungen gemacht haben. irgendwann erreicht man eine "kritische masse" und den punkt, wo soviele leute es selbst erlebt haben oder jemanden kennen, der es erlebt hat, dass es endlich als "normal" angesehen wird.
    außerdem glaube ich, dass das einfach auch vom gesundheitssystem selbst soviel mehr gefördert werden mĂŒsste. dass nicht nur extremfĂ€lle vollfinanzierte therapieplĂ€tze bekommen, sondern dass man schon viel frĂŒher an dem punkt ansetzt, auch zur prĂ€vention. aber das ist halt mit sicherheit noch zukunftsmusik.

    1. Ja ich habe auch das GefĂŒhl, dass etwas voran geht, aber fĂŒr meinen Geschmack zu langsam. Aber ich versuche mich an Eile mit Weile zu halten und hoffe einfach das Beste.
      Hm… ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es bei euch in Österreich ist, aber in Deutschland wird die Therapie von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Soweit ich zumindest weiß, kann man ein „Sitzungspaket“ durchmachen, nur wenn verlĂ€ngert werden muss, muss ein Bericht und die Empfehlung des Therapeuten her.
      Ich denke, dass auch an unseren Schulen schon viel mehr PrĂ€vention geleistet werden sollte, vor allem im Umgang miteinander. Bei uns wurde man noch extra fertig gemacht, wenn es einem nicht gut ging. Aber was ich so mitbekomme ist das heute auch schon anders und das macht mich froh. 🙂 Überhaupt scheint die Jugend ein bisschen besser miteinander klar zu kommen. Ich hoffe es jedenfalls sehr, dass es so ist.

      1. also bei uns ist es grundsĂ€tzlich so, dass von der krankenkasse immer nur ein teil der sitzung ĂŒbernommen wird und der zuschuss belĂ€uft sich auf ca 20€/Termin. Die durchschnittlichen Kosten fĂŒr eine Therapiesitzung liegen aber zwischen 80 und 90€. Das ist also schon ziemlich heftig, finde ich. Anders ist es, wenn man stationĂ€r aufgenommen wird oder zu einer Notfallstelle geht, allerdings sind das eben Ausnahmesituationen. Das gilt sowohl fĂŒr Psychotherapie, als auch fĂŒr Physio, Ergo, etc. Man hat also immer einen ziemlich großen Teil der Kosten selbst zu tragen.

        Was das betrifft hab ich leider echt gar kein Bild dazu. Ich denke, dass sich an den Schulen sehr sehr viel verĂ€ndert hat in den letzten 15 Jahren, dass Mobbing, Depressionen, etc. schon Thema geworden sind. Inwiefern es aber fĂŒr einzelne betroffene SchĂŒler besser geworden ist, kann ich gar nicht abschĂ€tzen.

        1. Oha! Das ist aber schon ziemlich heftig. đŸ˜Č Also bei uns ist es wie gesagt so, dass du vom Arzt einen Satz an Sitzungen verschrieben bekommen kannst, ich weiß aber gerade nicht auswendig wie viele Sitzungen das genau sind und die muss man ĂŒberhaupt nicht bezuschussen. Und wenn verlĂ€ngert werden muss, muss der Therapeut einen Bericht schreiben, der dann vom Amtsarzt und der Kasse geprĂŒft wird und dann kann verlĂ€ngert werden. Bei Physio- und Ergotherapie ist das genauso, wobei da die VerlĂ€ngerungen vom behandelnden Arzt ausgeschrieben werden und man von der Praxis immer am Ende eines Behandlungszeitraums einen Bericht mitbekommt.

          1. -.- da ist euer medizinisches system vermutlich schon weiter als unseres. es sind zwar bei uns mehr richtungen/therapeuten anerkannt als bei euch in D, aber dafĂŒr ist halt das ein riesen nachteil und vor allem echt eine hemmschwelle fĂŒr viele.

          2. Kann sein. Ich hab da ehrlich gesagt nie drĂŒber nachgedacht, bis das Thema eben bei uns jetzt aufkam. Aber ist schon krass was fĂŒr Unterschiede es gibt, obwohl sich vieles doch gleicht. Gerade bei Therapiebehandlungen (egal ob Ergo, Physio, Psycho…) finde ich es gut, dass man hier mehr unterstĂŒtzt wird, da es ja schon von vorn herein ein langwierigeres Thema ist. Andererseits wird bei uns zum Beispiel keine Akupunktur unterstĂŒtzt (und wenn dann nur von wenigen Krankenkassen), auch wenn es die einzige effektive Behandlungsmethode ist (z.B. MigrĂ€ne).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darĂŒber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.