Die letzten 5

Bücher #1

15. Oktober 2017

Auf meinem letzten Blog, habe ich immer Buchrezensionen geschrieben. Doch hat es sich immer irgendwie falsch angefühlt. Ich hatte immer das Gefühl ich würde jemandem, der es noch nicht gelesen hat, zu viel darüber verraten. Also habe ich mich immer auf Eckdaten, Schreibstil und Charaktere beschränkt. Irgendwann wurden die Rezensionen immer kürzer und fühlten sich mehr nach einem Eiertanz an, als nach einem Beitrag auf den man hätte stolz sein können. Nichts desto trotz gehören Bücher zu meinem Leben und ich möchte dir natürlich dennoch erzählen, welche ich gelesen habe und wie sie mir gefallen haben.

Jahres-, Monats-, Sammelbericht?

Es gibt einige Blogger die einen Monatsbericht über ihre gelesenen Bücher schreiben, da ich selbst aber eine unglaublich langsame Leserin bin und im Monat höchstens auf zwei Bücher komme, macht das für mich keinen großen Sinn. Daher habe ich mir überlegt, immer nach fünf Büchern einen Beitrag mit einer Bewertungskala und einem kleinen Fazit zu schreiben. Dabei ist es aber egal ob ich ein Buch beendet oder abgebrochen habe. Schließlich möchte ich nicht nur über die guten Bücher berichten, sondern auch ehrlich sagen, wenn mir ein Buch nicht gefallen hat. Bücher die ich jedoch nur pausiert habe, werden in dieser Liste nicht aufgeführt und es wird auch keine ausschweifenden Informationen zum Buch selbst geben, aber das siehst du ja gleich. 😉

»Spoiler oder keine Spoiler?«, das ist hier die Frage.

Grundsätzlich habe ich mich dazu entschieden, dem ganzen nicht mehr so viel beizumessen. Sonst hemmt es mich nur wieder darüber zu reden, was mir tatsächlich gut gefallen hat an einem Buch und was nicht. Wie du nun heraus findest ob ich dir ein Buch empfehlen würde? Anhand der Sternchen. Es gibt maximal fünf Sternchen. Keine Sternchen heißt, dass ich es dir nicht weiter empfehlen würde, weil es mir überhaupt nicht gefallen hat und vermutlich habe ich es auch abgebrochen und fünf Sternchen heißen, dass ich es mir überaus gut gefallen hat und ich es dir ausnahmslos weiter empfehlen würde. Vier Sternchen sind aber auch schon gut, denn auch diese Bücher würde ich dir ans Herz legen. Alles dazwischen sind feine Abstufungen. Wenn du grundsätzlich auf meiner „Lesewelle“ bist, dann kannst du dir eigentlich sicher sein, dass dir ein Buch mit guter Bewertung ebenfalls gefällt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. 😉

Aber wie finde ich heraus ob wir auf einer „Lesewelle“ sind?

Am liebsten würde ich sagen: Vergleiche einfach die Bücher die ich bisher gelesen habe, mit denen die du bisher gelesen hast und deren Bewertungen. Allerdings gibt es, weil der Blog ja gerade erst frisch geschlüpft ist, noch nicht so viele Bewertungen. Aber kommt Zeit, kommt Klarheit. 😉 Ich werde auf jeden Fall die Buchtitel und Autoren als Schlagwörter mit den Beiträgen verknüpfen, damit du dann einfach auch suchen kannst, solltest du zwischendrin Beiträge verpassen. 🙂

Moonfleet

von J. Meade Falkner

Nachdem ich das Album „Moonfleet & Other Stories“ von Chris de Burgh hörte, bin ich neugierig auf die ganze Geschichte geworden. Also habe ich mir die englische Ausgabe bestellt, eine deutsche Übersetzung gibt es nicht, soweit ich weiß. Das Buch lag ewig in meinem Regal und vor einer Weile entschied ich mich es zu lesen. Obwohl ich die Charaktere und die Beschreibung der Umgebung sehr mochte, tat ich mir mit dem eher altertümlichen Englisch doch recht schwer. Das Lesen wurde anstrengend und bereitete mir keinen Spaß mehr, also brach ich es ab. Schade, denn auf der CD hat mir die Geschichte sehr gut gefallen.

Little Earthquakes

von Jennifer Weiner

Ebenfalls eine englische Ausgabe und Autorin mit grundsätzlich schöner Schreibweise. Jedoch verlor ich nach ungefähr einem Viertel des Buches das Interesse. Es war mir einfach zu langatmig und hat mich inhaltlich nicht mehr mitgerissen. Grundsätzlich hätte ich schon gerne gewusst, wie sich das ganze am Ende auflöst, aber es war stellenweise einfach zu träge. Wenn man einmal so einen Part hinter sich hat, verzeiht man das noch relativ schnell, denn auch diese langatmigen Teile bauen eine gewisse Stimmung auf, aber spätestens nach dem zweiten Mal ist es dann nicht mehr so toll. Ich habe mich entschieden meine Zeit dann lieber in ein Buch zu investieren, dass mir Freude bereitet.

Harry Potter und der Stein der Weisen

von J. K. Rowling

Nun… was soll man zu Harry Potter schon sagen? Der Großteil liebt es und manche verteufeln es. Ich gehöre zur ersten Gruppe. Es war das zweite Mal, dass ich den ersten Band gelesen habe und in diesem Fall auf dem Kindle. Nachdem ich ihn das erste Mal gelesen hatte, habe ich nur die Filme gesehen. Immer und immer wieder. Und wenn man dann die Bücher – okay… nur das erste Buch in diesem Fall – erneut liest, stellt man fest, was eigentlich alles anders ist. Man entdeckt dadurch die Reihe noch einmal neu und ich muss sagen, obwohl ich es ja schon kannte, konnte mich J. K. Rowling wieder einmal fesseln. Ich werde es auf jeden Fall noch einmal lesen. Irgendwann.

Himbeermond

von Mella Dumont

Dieses Buch bzw. die Reihe wurde mir von einer lieben Freundin empfohlen. Am Anfang war ich skeptisch. Der Schreibstil war zwar gut, aber ich konnte mich einfach nicht damit anfreunden, dass es in Deutschland spielt. Zumindest am Anfang. Irgendwann war das alles doch recht nebensächlich, denn die Spannung nahm zu und ich konnte es kaum noch weglegen. Ich habe tatsächlich Zuhause mit dem Kindle gelesen, obwohl ich ihn eigentlich nur für die Pausen in der Arbeit habe. Aber ich konnte einfach nicht aufhören. Die Charaktere sind so wunderbar beschrieben und ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen. Ich freue mich schon richtig darauf. Wer also auf ein bisschen Fantasy in deutschen Gefilden steht, sollte es auf jeden Fall lesen.

Ein ganz neues Leben

von Jojo Moyes

Nach Ein ganzes halbes Jahr habe ich es kaum abwarten können, den Nachfolger endlich in Händen zu halten. Es fing auch sehr spannend an und ich fand auch direkt wieder zu Louisa. Zwar kam mir der Sturz vom Dach etwas übertrieben vor, aber ich nahm es einfach als Begebenheit der Geschichte hin, genauso wie das Auftauchen von Lily. Das erste Viertel des Buches war also schnell vorbei, doch dann wurde es langatmig und zäh. Ich stockte mit dem Lesen, pausierte häufiger als zuvor (und wie ich jetzt weiß auch danach). Zur Mitte hin musste ich wirklich kämpfen. Ich kann nicht genau festmachen woran es lag. Natürlich kann dies auch eine Art des Erzählens sein um eine lange Spanne gefühlt zu verlängern, aber sie war mir fast ZU lang. Und in diesem Fall bin ich froh, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe, wie ich es mir für alle künftigen Bücher vorgenommen hatte, denn es nahm nochmal an Fahrt zu. Ich hatte vertrauen in Jojo Moyes und wurde nicht enttäuscht. Jedoch gibt es von mir für die langatmige Mitte, die mich fast hätte aufgeben lassen, einen Punktabzug. Das Ende des Buches hat mir wirklich sehr gefallen und einiges wieder gut gemacht. Ein offenes Ende mit dem man gut leben kann, selbst wenn es nicht weiter geht. ABER: Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen.

Auf in neue Abenteuer

Ich hoffe dieser Beitrag hat dir gefallen. Mir hat es jedenfalls endlich mal wieder Spaß gemacht, über gelesene Bücher zu schreiben. Auch wenn es wieder etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber da werde ich mit der Zeit auch schon wieder rein kommen. Jetzt wo ich das letzte Buch beendet habe, bin ich wieder richtig „angefixt“ vom Lesen und freue mich schon, eines meiner pausierten endlich weiter zu lesen. 🙂


* Bildrechte für die Buchcover obligen den jeweiligen Verlagen/Autoren
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  1. Ich find die Art, wie du es hier gemacht hast, gut! 🙂
    Kurz und knapp, verrät nicht zu viel, aber man weiß, wie du es fandest.

    Wer Eckdaten und Co haben will, der kann auch einfach Google betätigen 😉

    Also so find ichs gut 🙂

    1. Vielen lieben Dank, das freut mich sehr zu hören. ♥
      Genau das habe ich mir eben auch gedacht, wenn es einen interessiert, dann sucht man doch eh auf Google oder seiner liebsten Buchhandlung danach. 🙂

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